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Wie bekomme ich einen zufriedenen PCB-Siebdruck?

Leiterplatten-Siebdruckmarkierungen und Referenzbezeichnungen

Abbildung 1. Leiterplatten-Siebdruckbild zur Überprüfung der Leiterplattenfertigung.

Der Siebdruck ist die gedruckte Schicht aus Text und Symbolen auf einer Leiterplatte – Referenzbezeichnungen, Polaritätsmarkierungen, Logos und Warnhinweise –, die aus einer unbedruckten Platine eine für Bestücker, Tester und Techniker lesbare Beschriftung macht. Ein sauberer Siebdruck beschleunigt die Montage und vermeidet Fehler; ein unsauberer Siebdruck überlappt Lötpads, wird unleserlich oder wird bei der Fertigung abgeschnitten. Dieser Leitfaden erklärt, was Siebdruck ist, welche Designregeln für gute Lesbarkeit sorgen, welche Farb- und Anwendungsoptionen es gibt und wie Highleap Electronics saubere und gut lesbare Beschriftungen herstellt.


1. Was ist PCB-Siebdruck und was wird darauf aufgebracht?

Der Siebdruck auf Leiterplatten ist die gedruckte Farbschicht – üblicherweise weiß –, die über die Lötstoppmaske aufgetragen wird, um lesbare Texte und Symbole auf die Platine aufzubringen: Bauteilbezeichnungen, Pin-1- und Polaritätsmarkierungen, Platinenname und Revisionsnummer, Logos, Testpunkte sowie Warn- und Sicherheitshinweise. Er hat keine elektrische Funktion; seine Aufgabe ist die Information, die die korrekte Montage, Prüfung und Wartung der Platine ermöglicht.

Diese Informationen sind in jeder Phase unerlässlich: Referenzbezeichnungen geben dem Bestücker und dem Bestückungsautomaten an, welches Bauteil wohin gehört, Polaritätsmarkierungen verhindern eine falsche Bestückung, und der Revisionstext identifiziert die Leiterplatte. Der Siebdruck wird auf die Oberfläche aufgebracht. LötstopplackDie beiden Ebenen arbeiten also visuell zusammen, und eine gut ausgeführte Siebdruck auf einer Leiterplatte ist eines der einfachsten Dinge, die ein professionelles Board von einem unübersichtlichen unterscheiden.


2. Gestaltungsregeln für den Leiterplatten-Siebdruck: Mindesttext- und Linienbreite

Die wichtigsten Designregeln für den Siebdruck sind eine Mindestlinienbreite und Texthöhe, die der Hersteller zuverlässig drucken kann, sowie das Verbot, freiliegende Lötpads oder Durchkontaktierungen zu überdrucken. Text unterhalb dieser Mindestwerte wird zu einem verschwommenen, unleserlichen Fleck, und Tinte auf einem Lötpad beeinträchtigt das Löten – Lesbarkeit und Freiraum sind daher die beiden wichtigsten Kriterien. Wichtige Regeln:

  • Minimale Linienbreite. Jeder Strich muss breit genug sein, damit der Druckprozess ein sauberes Ergebnis liefert; dünnere Linien verschmieren oder zerfallen.
  • Minimale Texthöhe. Um lesbar zu bleiben, benötigen die Zeichen eine Mindesthöhe (und ein bestimmtes Verhältnis von Breite zu Höhe); zu kleiner Text ist verschwendete Tinte.
  • Kein Siebdruck auf den Pads. Achten Sie darauf, dass keine Tinte auf Lötpads oder freiliegendes Metall gelangt, da dies den Lötprozess stört und zu Defekten führen kann.
  • Frei von Durchkontaktierungen und Löchern. Wenn Tinte in eine Durchkontaktierung oder ein Loch gelangt, wird schlecht gedruckt und hat keinen Nutzen.

Die genauen Mindestanforderungen hängen vom Herstellungsverfahren und den Möglichkeiten des Herstellers ab. Prüfen Sie diese daher unbedingt, anstatt sie anzunehmen. Diese Regeln gehören zur Entwicklung einer Leiterplatte, die sich sauber bestücken lässt – dieselben Prüfungen, die bei jeder Produktprüfung durchgeführt werden. Herstellbarkeitsprobleme — Siebdrucke, die gegen diese Vorgaben verstoßen, werden vom Hersteller oft stillschweigend beschnitten oder verworfen.


3. Wie man den Siebdruck für eine saubere und fehlerfreie Montage anordnet

Die Siebdruckbeschriftung sollte so angeordnet sein, dass jede Referenzbezeichnung eindeutig dem zugehörigen Bauteil zugeordnet, einheitlich ausgerichtet und nie unter dem beschrifteten Teil verborgen ist. Ziel ist es, dass der Monteur jedes Bauteil auf einen Blick erkennen und ausrichten kann. Eine durchdachte Anordnung macht die Siebdruckbeschriftung von einem unübersichtlichen Element zu einer echten Montagehilfe.

  • Platzieren Sie die Bezeichnungen neben den entsprechenden Teilen. und zwar einheitlich (z. B. alle aus derselben oder zwei Blickwinkeln lesbar), sodass keine Unklarheit darüber besteht, welche Beschriftung zu welcher Komponente gehört.
  • Die Etiketten sollten nach der Montage sichtbar bleiben. Wo dies praktikabel ist, damit sie die Inspektion und Nachbearbeitung unterstützen, nicht nur die Erstplatzierung – eine unter ihrem eigenen Teil verborgene Kennzeichnung kann später nicht mehr gelesen werden.
  • Polarität markieren und eine der beiden Pins deutlich anbringen für jedes polarisierte Teil, was den größten Schutz gegen eine falsche Montage darstellt.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen. Bei dicht bestückten Platinen sollten Markierungen priorisiert werden, die Fehler verhindern und ein sauberes Gesamtbild gewährleisten. Siebdrucklayout über dekorativem Text.

Der Vorteil liegt in einer schnelleren Montage, einfacheren Inspektion und weniger Fertigungsfehlern. Auf dicht bestückten Platinen erfordert es echtes Geschick, klare und aussagekräftige Markierungen ohne Überlappung von Lötpads oder anderem Text anzubringen. Daher ist die optimale Anordnung des Siebdrucks eine eigenständige Designaufgabe.


4. Siebdruckfarben und Lötstopplackkombinationen für Leiterplatten

Die Standardfarbe für den Siebdruck ist Weiß, aber Schwarz, Gelb und andere Farben sind ebenfalls erhältlich. Die Farbwahl sollte einen starken Kontrast zur Lötstopplackfarbe gewährleisten, damit der Text gut lesbar bleibt. Siebdruck und Lötstopplack bilden eine visuelle Einheit und werden daher gemeinsam im Hinblick auf Lesbarkeit und Erscheinungsbild ausgewählt.

Lötstopplackfarbe Gängige Siebdruckwahl
Grün (am häufigsten) Weiß für starken Kontrast
Schwarz Weiß (Schwarz auf Schwarz ist unlesbar)
Weiß Schwarz für Kontrast
Rot / Blau / andere Weiß, gewählt wegen der Lesbarkeit

Die praktische Regel lautet: Kontrast. Weiß auf Grün oder Schwarz ist die klassische, gut lesbare Kombination, während gleiche Farben auf gleichem Untergrund (wie schwarzer Siebdruck auf schwarzer Maske) vermieden werden sollten, da der Text sonst verschwindet. Die gesamte Bandbreite von Lötstopplackfarben Passt zu diesen Siebdruckoptionen, wählen Sie die Kombination also zuerst nach Lesbarkeit und erst dann nach Ästhetik – insbesondere bei Platinen, wo Bestücker und Techniker die Legende schnell lesen müssen.


Regeln für die Gestaltung der Siebdrucklegende auf Leiterplatten

Abbildung 2. Die Fertigungsdetails für den Leiterplatten-Siebdruck sollten vor Angebotserstellung und Produktion überprüft werden.

5. Verfahren des Siebdrucks: Siebdruck, LPI und Tintenstrahldruck

Der Siebdruck wird hauptsächlich auf drei Arten angewendet: traditioneller Siebdruck (Farbe wird durch eine Schablone gedrückt), Flüssigbildbelichtung (LPI, eine fotoentwickelte Tinte für feine Details) und Tintenstrahldruck (digitaler Druck, gut geeignet für feine Texte und variable Daten). Die Methode bestimmt die erreichbare Auflösung und die minimale Strukturgröße, weshalb sie mit den oben genannten Gestaltungsregeln interagiert:

  • Siebdruck Drückt Tinte durch ein gemustertes Sieb – wirtschaftlich und weit verbreitet, aber gröber, daher sind größere Mindesttext- und Linienbreiten erforderlich.
  • Flüssigphoto-Bildgebung (LPI) Die Tinte wird beschichtet und fotoentwickelt, um eine höhere Auflösung und feineren, schärferen Text zu erzielen, der sich für dichte Kartonagen eignet.
  • Inkjet Die Legende wird digital ohne Sieb gedruckt, was feine Details ermöglicht und die Option bietet, den Inhalt pro Platine zu variieren. PCB-Tintenstrahldruck.

Höher auflösende Verfahren ermöglichen kleinere, schärfere Schrift, was insbesondere bei modernen, dicht bestückten Leiterplatten mit begrenztem Platz für die Beschriftung wichtig ist. Das geeignete Verfahren hängt von der benötigten Feinheit des Siebdrucks und der Leiterplattendichte ab und wird daher an das Design angepasst – es bestimmt auch die minimale Text- und Linienbreite, auf die man sich verlassen kann.


6. Wie Highleap einen sauberen, gut lesbaren Siebdruck herstellt

Highleap erzeugt einen sauberen, gut lesbaren Siebdruck, indem das Applikationsverfahren an die Detailanforderungen der Leiterplatte angepasst wird. Dabei werden minimale Text- und Linienbreiten eingehalten und die Siebdruckfarbe mit der Lötstoppmaske für einen starken Kontrast kombiniert. Die Legende wird frei von Lötpads und Durchkontaktierungen gedruckt, und Referenzbezeichnungen, Polaritätsmarkierungen und Revisionshinweise werden scharf dargestellt, sodass die Leiterplatte einfach zu bestücken, zu prüfen und zu warten ist.

Da die Qualität und Platzierung des Siebdrucks die Fertigungsgenauigkeit beeinflussen, prüft eine Fertigungsprüfung die Beschriftung auf Lesbarkeit, Pad-Abstand und etwaige Markierungen, die beim Fertigungsprozess entfernt würden – so werden Probleme erkannt, bevor die Platine hergestellt wird. Highleap kümmert sich darum innerhalb von Leiterplattenherstellung und unterstützt das bestückte Board durch schlüsselfertige MontageHier beschleunigen eindeutige Kennzeichnungen die Platzierung und Prüfung. Geben Sie bei Ihrer Angebotsanfrage bitte die Farben für Siebdruck und Lötstopplack, eventuelle Anforderungen an Feinschrift sowie an, ob Sie spezielle Markierungen oder Daten pro Platine benötigen, damit die Legende korrekt erstellt wird.


7. Häufig gestellte Fragen zum Siebdruck auf Leiterplatten

Wozu dient die Siebdruckschicht auf einer Leiterplatte?

Es enthält aufgedruckte Texte und Symbole – Referenzbezeichnungen, Polaritäts- und Pin-1-Markierungen, Platinenname und Revisionsnummer, Logos und Warnhinweise –, um die Platine für Montage, Inspektion und Wartung lesbar zu machen. Es hat keine elektrische Funktion.

Welche Mindestgröße muss der Siebdrucktext auf einer Leiterplatte haben?

Es hängt vom Anwendungsverfahren und den Möglichkeiten des Herstellers ab, aber jedes Zeichen benötigt eine Mindesthöhe und -linienbreite, um lesbar zu bleiben. Text unterhalb dieser Mindestwerte verschmiert oder wird unleserlich. Klären Sie daher die genauen Grenzwerte mit Ihrem Hersteller.

Kann der Siebdruck über Pads oder Durchkontaktierungen erfolgen?

Nein – Tinte auf Lötpads beeinträchtigt den Lötprozess und kann Defekte verursachen, und Tinte in Durchkontaktierungen wird schlecht gedruckt. Halten Sie den Siebdruck von Pads, freiliegendem Metall und Bohrungen frei; Hersteller entfernen häufig Tinte, die diese Vorgabe verletzt.

Welche Farbe eignet sich am besten für den Siebdruck?

Diejenige mit dem stärksten Kontrast zur Lötstoppmaske. Weiß ist Standard und gut lesbar auf Grün oder Schwarz; auf weißer Lötstoppmaske wird schwarzer Siebdruck verwendet. Vermeiden Sie Farbkombinationen, bei denen der Text untergeht.

Warum fehlt ein Teil meines Siebdrucks auf der fertigen Platine?

Meist liegt es daran, dass Text oder Linien zu klein waren oder Tinte auf Kontaktflächen oder Durchkontaktierungen gelangte und im Fertigungsprozess abgeschnitten wurde. Durch die Einhaltung der Mindestmaße für Text/Linien und das Vermeiden von Kontaktflächen lässt sich dies verhindern.

Kann ich einen QR-Code oder ein Logo im Siebdruckverfahren aufdrucken lassen?

Ja – Logos und feste Grafiken lassen sich im Siebdruckverfahren gut drucken, und ein fester (nicht eindeutiger) Code kann integriert werden. Für eindeutige, platinenspezifische Codes und Serialisierung wird stattdessen Laser- oder Tintenstrahlmarkierung verwendet, da im Siebdruckverfahren auf jeder Platine dasselbe Bild gedruckt wird.

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